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Dynamisches Lastmanagement

Die gängigste Art, Energie über das Lastmanagement zu steuern: Gebäude (Zuhause oder Betrieb) und ein oder mehrere zusätzliche e-Charger werden in einer Installation zusammengeführt.

Dynamisches Lastmanagement ist eine erweiterte Energiesteuerung, die den Verbrauch im Gebäude in Echtzeit berücksichtigt, damit das E-Auto mit möglichst hoher Leistung laden kann; ohne Überlastungen. Über Messgeräte für den Verbrauch erkennt der e-Charger die aktuell verfügbare Leistung (bzw. die Erzeugung aus einer PV-Anlage) und passt die Ladeleistung entsprechend an. So wird die Ladeleistung mit dem übrigen Bedarf im Gebäude oder mit PV-Überschuss sinnvoll ausbalanciert.

Welcher e-Charger übernimmt das dynamische Lastmanagement?

Dynamisches Lastmanagement mit Trydan oder Trydan Pro

Wie lässt sich die dynamische Leistungssteuerung mit Trydan oder Trydan Pro umsetzen?

V2C ControlBox (V2C 2.0 Messgerät)

Die V2C ControlBox ist kompakt, intuitiv und einfach zu installieren. Sie ist beim Kauf von Trydan oder Trydan Pro enthalten; inklusive Stromsensor, der die Hauptversorgung des Gebäudes misst (Verbrauch im Gebäude + Ladeleistung).

Mit nur einem Gerät sind Messungen von bis zu sechs Kanälen möglich. Dadurch lassen sich Installationen einphasig oder dreiphasig erfassen, auch bei vorhandener Photovoltaikanlage.

WICHTIGER HINWEIS: Die V2C ControlBox ist nicht für Photovoltaikanlagen mit Speicher vorgesehen. In diesem Fall stattdessen eines der auf dieser Seite genannten WLAN- oder kabelgebundenen Messgeräte verwenden.

Es gibt außerdem eine ältere Version (V2C 1.0), die nicht mehr verkauft wird, aber in einigen Installationen noch im Einsatz ist.

WiFi-Messgeräte

Diese Option eignet sich, wenn sich kein Ethernet-Kabel vom e-Charger zur V2C ControlBox verlegen lässt. Wichtig ist, dass WLAN-Messgerät und Ladegerät im selben WLAN-Netzwerk verbunden sind. Zur Auswahl stehen z. B. Shelly oder Wibeee – zwei weit verbreitete WLAN-Messgeräte.

Falls Sie eine Photovoltaikanlage haben und Ihr Wechselrichter an einem separaten Schaltschrank angeschlossen ist (oder der Charger direkt an den Zähler angeschlossen wurde) und es nicht möglich ist, seine Produktion zu messen, ist dies das geeignete Messgerät. Es kann die Richtung des Stroms messen und daher alle Ladearten nutzen, die Trydan aufgrund seiner bidirektionalen Messung bietet.

Kabelgebundene Messgeräte

Eine weitere Option sind kabelgebundene Messgeräte – z. B. von Carlo Gavazzi, Chint, Eastron oder Phoenix Contact.

Diese Lösung passt, wenn eine PV-Anlage vorhanden ist, die V2C ControlBox aber nicht eingesetzt werden kann (z. B. weil der Wechselrichter in einem anderen Schaltschrank angeschlossen ist) und zusätzlich keine stabile WLAN-Verbindung möglich ist. Wenn ein zuverlässiges WLAN verfügbar ist, ist in der Regel ein WLAN-Messgerät die naheliegendere Wahl.

Diese Messgeräte zeigen die PV-Erzeugung nicht in der V2C Cloud an. Die Betriebsmodi für Solarenergie funktionieren trotzdem korrekt.

Direkte Verbindung mit dem Wechselrichter

Trydan und Trydan Pro ermöglichen eine direkte Anbindung an den PV-Wechselrichter, für eine effizientere Systemsteuerung sowie einfachere Installation und Wartung.

Die Verbindung kann über WLAN, Ethernet oder RS485 erfolgen, je nach Wechselrichter, z. B. Huawei, Kostal (Piko, KSEM, Plenticore), GoodWe, Solis, Greenheiss, SAJ, Fronius, Victron, SolarEdge, Ingeteam u. a. Hier zeigt sich, wie das e-Charger-Modell mit der PV-Anlage gekoppelt wird.

Wenn ein kompatibler Wechselrichter eingesetzt wird, ist die Direktverbindung entscheidend, um die Batteriewerte korrekt zu erfassen.

Über das MQTT-Protokoll

Messwerte lassen sich auch über MQTT erfassen. Das Protokoll sorgt für eine effiziente Kommunikation zwischen e-Charger und weiteren Systemen, für eine präzise und schnelle Steuerung des Ladevorgangs.

Installation nur durch qualifiziertes Fachpersonal gemäß geltenden Vorschriften.

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Installationsschemata

Im Folgenden werden die gültigen Installationsschemata gezeigt. Sie helfen dabei, die korrekte Anordnung der einzelnen Komponenten für die dynamische Leistungssteuerung zu bestimmen.

EINPHASIGE INSTALLATIONSCHEMATA

V2C ControlBox (V2C 2.0 Messgerät)
Einphasiger Anschluss mit V2C ControlBox
Stromzähler
Hauptverteiler
RJ45-Anschluss
V2C Strommesszange

Das ist einer der häufigsten Fälle in der Praxis: Das Messgerät an Anschluss 1 misst hier die gesamte Zuleitung, vor dem Hauptverteiler, inklusive Hauptversorgung und Ladegerät.

WiFi-Messgeräte
Einphasige Installation mit Shelly Messgerät (Beispiel)
Zähler
Hauptschutzkasten
WiFi-Kommunikation
V2C Zangenmessgerät

Dieses Schema wird genutzt, wenn keine Ethernet-Verbindung zwischen Messgerät und e-Charger möglich ist und die Datenübertragung daher per WLAN erfolgt. Voraussetzung: Shelly-Messgerät und e-Charger sind im gleichen WLAN eingebunden (nicht im vom Ladegerät bereitgestellten Netzwerk).

Wie wird das Shelly Messgerät installiert?

Das Schaltbild des Shelly Messgeräts kann als Referenz für viele WiFi-Messgeräte dienen. Je nach einphasiger oder dreiphasiger Installation unterscheidet sich die Verdrahtung, da das Gerät entsprechend unterschiedlich angeschlossen wird. Für den Betrieb ist eine Stromversorgung erforderlich.

Legende
N Neutraleingang (110–230V AC)
L Leitungseingang (110–230V AC)
P1+ Positive Verbindung der Zange 1
P1- Negative Verbindung der Zange 1
P2+ Positive Verbindung der Zange 2
P2- Negative Verbindung der Zange 2

Installationsart P1+ P1- P2+ P2- L O N
Einphasig X X X X
Installationsart P1+ P1- P2+ P2- L O N
Einphasig X X X X
Verkabelte Zähler
Einphasiges Installationsschema mit kabelgebundenem Messgerät (Beispiel)
Zähler
Hauptschutzschalter
RJ45-Steckverbinder
V2C-Stromzange
Messgeräte-Versorgung

Dieses Messgerät kommt zum Einsatz, wenn die Installation mit der V2C ControlBox nicht möglich ist und auch kein WLAN-Signal verfügbar ist.

Wie werden kabelgebundene Messgeräte installiert?

Bei Einsatz eines kabelgebundenen Messgeräts (z. B. Eastron, Carlo Gavazzi, Phoenix Contact, Chint …) wird die Verbindung gemäß dem folgenden Schema* hergestellt:

Pin 4 des RJ45-Steckers von Trydan auf Klemme B- (RS485) am Messgerät.
Pin 5 des RJ45-Steckers von Trydan auf Klemme A+ (RS485) am Messgerät.
Steuerplatine des Ladegeräts
Modbus-Eingang – UTP-Verbindung
Zähler

Schritte zur Installation

  1. Neutralleiter an Klemme 3 und Phase an Klemme 4 des Zählers anschließen.
  2. Weißes Kabel der Stromwandlerklemme mit Klemme 1 verbinden, schwarzes Kabel mit Klemme 2.
  3. Zähler per UTP-Kabel an die Steuerplatine des Ladegeräts anschließen. Am Zähler nur zwei Adern nutzen: Pin 4 → Klemme 9, Pin 5 → Klemme 10.

WICHTIG: Lose Adern des UTP-Kabels isolieren, damit kein Kontakt entsteht.

WICHTIGE HINWEISE: Verkabelte Zähler für die dynamische Leistungssteuerung dürfen ausschließlich für diesen Zweck eingesetzt werden. Die Installation erfolgt gemäß den elektrischen Schemata und Anweisungen im jeweiligen Gerätehandbuch.**

* Falls am Zähler die Kommunikationsklemmen abweichend bezeichnet sind (B = B+, A = A-), ist die Verdrahtung wie folgt vorzunehmen: RJ-45 Pin 4 (Trydan) → A-, RJ-45 Pin 5 (Trydan) → B+.

** Bei vorhandenen Zählern sicherstellen, dass Protokolltyp „Modbus“, Baudrate „9600“ und Kommunikationsadresse „1“ eingestellt sind.

TRIFASISCHE INSTALLATIONSSCHEMEN

V2C ControlBox (V2C 2.0 Zähler)
Schema der dreiphasigen Installation + V2C ControlBox
Zähler
Hauptverteiler
RJ45-Anschluss
V2C Stromzangen

Eine typische Situation aus der Praxis: Die Stromzangen sind an Jack 1, 2 und 3 angeschlossen und umfassen die Leiter der Hauptzuleitung.

** Bei einphasigem Ladegerät wird nur über Phase 1 im Verteiler versorgt.

WLAN-Messgeräte
Wie erfolgt die Installation des Shelly-Messgeräts in dreiphasigen Anlagen?

Die Installation des Shelly Zählers hängt davon ab, ob es sich um eine einphasige oder dreiphasige Anlage handelt, je nach Fall wird ein anderes Gerät eingesetzt. Zusätzlich gilt: Diese Messgeräte müssen zur Funktion an die Stromversorgung angeschlossen sein.

Legende
N – Neutralleiteranschluss (110 – 230 V AC);
VA – Phase A Anschluss (110-230 V AC);
VB – Phase B Anschluss (110-230 V AC);
VC – Phase C Anschluss (110-230 V AC);
IA – IA+ – Eingang für Stromzange Phase A
IB – IB+ – Eingang für Stromzange Phase B
IC – IC+ – Eingang für Stromzange Phase C
IN – IN+ – Eingang für Neutralstromtransformator

Installationsart IN- IN+ IC- IC+ IB- IB+ IA- IA+ N VA VB VC I O
Dreiphasig X X X X
Installationsart Dreiphasig
IN- / IN+
IC- / IC+ X
IB- / IB+ X
IA- / IA+ X
N X
VA
VB
VC
I
O
Verkabelte Zähler
Wie erfolgt die Installation von kabelgebundenen Zählern in dreiphasigen Anlagen?

Wie bei kabelgebundenen Zählern in einphasigen Installationen (Eastron, Carlo Gavazzi, Phoenix Contact, Chint …) werden die Anschlüsse wie im folgenden Schema hergestellt*:

Pin 4 des RJ-45-Steckers von Trydan an die Klemme B- des RS485 des Zählers.
Pin 5 des RJ-45-Steckers von Trydan an die Klemme A+ des RS485 des Zählers.
Steuerplatine
des Ladegeräts
Modbus-Anschluss (UTP)
Zähler
Zähler-Versorgungsspannung

Schritte zur Installation

  1. Das Gerät verfügt über 3 Stromzangen. S2 (schwarz) und S1 (weiß) an die jeweiligen Anschlüsse anschließen. Die Phasen-Nummer ist unten angegeben (3, 2 und 1).
  2. Neutralleiter sowie Phase 3, 2 und 1 an den Klemmen im unteren Bereich einspeisen. LA muss mit Phase 1 und NA mit dem Neutralleiter versorgt werden, damit der Zähler mit Spannung versorgt ist.
  3. Messgerät per UTP-Kabel mit der Steuerplatine des Ladegeräts verbinden. Am Zähler nur zwei Adern anschließen: Ader 4 an B-, Ader 5 an A+.

HINWEIS: Lose Adern des UTP-Kabels unbedingt isolieren, damit kein Kontakt zwischen den Adern entsteht.

WICHTIGER HINWEIS: Kabelgebundene Zähler, die für die dynamische Leistungssteuerung verwendet werden, dürfen ausschließlich dafür eingesetzt werden. Für die Installation sind die elektrischen Schaltpläne bzw. Hinweise im jeweiligen Gerätehandbuch zu befolgen.*

* Bei einigen Zählern ist die Kommunikationsklemme B positiv (B+) und A negativ (A-) gekennzeichnet. In diesem Fall gilt: RJ-45 Pin 4 (Trydan) → A-, RJ-45 Pin 5 (Trydan) → B+.

** Wenn Sie bereits einen Zähler haben, stellen Sie sicher, dass er mit dem Protokolltyp ‚Modbus‘, einer Baudrate von ‚9600‘ und einer Kommunikationsadresse von ‚1‘ konfiguriert ist.

Schritte zur Konfiguration und Aktivierung

Nach der Installation des passenden Messgeräts ist eine korrekte Konfiguration der dynamischen Leistungssteuerung erforderlich. Ohne diesen Schritt weist der e-Charger Überschussenergie aus Haushalt oder Unternehmen nicht automatisch und dynamisch der Ladung des Elektrofahrzeugs zu.

Die Konfiguration kann per Bluetooth oder WLAN (falls verfügbar) erfolgen – entweder in der App V2C Cloud oder am PC über www.v2c.cloud (mit Benutzername und Passwort). In beiden Fällen den Anweisungen in der Abbildung folgen.

* Das Messgerät muss von Fachpersonal installiert werden. Wenn kein anderes Messgerät vorhanden ist, wird standardmäßig die V2C ControlBox (V2C 2.0) verwendet. Es gibt mehrere Messgeräte-Versionen, deshalb Messgerät passend zur vorhandenen Installation auswählen und danach speichern.

Individuelle Konfiguration von Stromgrenzen und Ladeprofilen für das dynamische Lastmanagement

Die Anpassung des Lastmanagements über Ladeprofile ist entscheidend für einen effizienten Energieeinsatz

Durch die Ausrichtung auf die jeweiligen Anforderungen lässt sich Energie effizienter nutzen und gleichzeitig bleiben Ladezeiten, Stromstärke und Lademodus jederzeit gezielt steuerbar. Das wirkt sich direkt auf die Energiekosten aus und hebt die Energieeffizienz spürbar an.

Wenn beim Aktivieren des dynamischen Lastmanagements am Ladepunkt Pole Pro ein Fehler auftritt, wird auf dem Display ein passender Fehlercode angezeigt. Über die Diagnose von Verbindungsfehlern lassen sich die Ursachen schnell eingrenzen, damit das dynamische Lastmanagement korrekt genutzt werden kann.

Control dinámico de potencia con Pole Pro

¿De qué formas se puede realizar el control dinámico de potencia con Pole Pro?

Pole Pro Meter

El medidor de energía proporcionado por V2C utiliza pinzas toroidales abiertas. Para funcionar correctamente, este medidor debe instalarse en la acometida principal de toda la instalación. Esto permite medir el consumo tanto de los puntos de recarga como del resto de la instalación, incluyendo la posibilidad de integrar una instalación fotovoltaica que inyecte energía.

Si adquieres el medidor directamente de V2C, ten en cuenta que ya viene preconfigurado para su uso. Además, puedes elegir pinzas de 250, 400 o 600 amperios, dependiendo de las necesidades específicas de tu instalación.

NOTA IMPORTANTE: Los medidores cableados utilizados para el funcionamiento del control dinámico de potencia deben utilizarse exclusivamente para ello. Para realizar la instalación de estos medidores habrá que seguir los esquemas eléctricos o indicaciones tal y como se muestra en el manual de cada dispositivo.

Si ya dispones de un medidor debes asegurarte de que esté configurado con tipo de protocolo ‘Modbus‘, velocidad de transmisión de baudios ‘9600’ dirección de comunicación ‘3’.

Placa de control
del e-Charger
Entrada conexión
Modbus – UTP
Medidor

Para llevar a cabo la instalación del medidor, sigue estos pasos:

  1. Alimenta el medidor con el neutro y las fases correspondientes en las bornas de la parte superior.
  2. Solo necesitas dos hilos de cable para establecer comunicación Modbus entre el medidor y el e-Charger Máster. El hilo que pertenece al pin 4 del RJ-45 del cargador debe ir conectado a la borna 12 (A-), y el correspondiente al pin 5 debes conectarlo a la borna 11 (B+).

NOTA: Para realizar la conexión Modbus, se puede utilizar cualquier cable apantallado diseñado con este propósito, que cuente con un par de cables. Sin embargo, una opción conveniente es emplear un cable UTP por su practicidad.

En caso de elegir un cable UTP, recomendamos usar uno de categoría 6 apantallado y usar el mismo par trenzado para eliminar el mayor ruido posible. Además, es importante que los hilos del UTP sueltos queden aislados (bien crimpados) y no hagan contacto entre ellos.

Individuelle Konfiguration von Stromgrenzen und Ladeprofilen für das dynamische Lastmanagement

Die Anpassung des Lastmanagements über Ladeprofile ist entscheidend für einen effizienten Energieeinsatz

Durch die Ausrichtung auf die jeweiligen Anforderungen lässt sich Energie effizienter nutzen und gleichzeitig bleiben Ladezeiten, Stromstärke und Lademodus jederzeit gezielt steuerbar. Das wirkt sich direkt auf die Energiekosten aus und hebt die Energieeffizienz spürbar an.

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