Das Tesla Model 2 für 25.000 Euro, wie Elon Musk es beim Battery Day 2020 ankündigte, wird es so nicht geben: Tesla hat das Projekt bereits im April 2024 intern gestoppt. Wer heute nach dem günstigsten neuen Tesla sucht, findet stattdessen zwei abgespeckte Modelle mit reduzierter Ausstattung, das Model 3 Standard ab 36.990 Euro und das Model Y Standard ab 39.990 Euro (Stand September 2026). Ein neues, deutlich kleineres SUV-Projekt tauchte im April 2026 in Presseberichten wieder auf, ist aber weiterhin unbestätigt und ohne Starttermin.
Bei V2C, als Entwickler und Hersteller von Ladestationen für Elektroautos in Europa, verfolgen wir jede Ankündigung von Tesla genau, weil sie mitbestimmt, wie viele Haushalte in den kommenden Jahren eine eigene Wallbox benötigen. Deshalb ordnen wir hier ein, was aus dem "günstigen Tesla" tatsächlich geworden ist, was hinter dem in Medien kursierenden Namen "Model Q" steckt, und welchen Tesla man heute wirklich kaufen kann.
Das Wichtigste in Kürze
- Das für 25.000 Euro geplante Tesla Model 2 wurde im April 2024 intern gestoppt, offiziell hat Tesla das nie bestätigt oder dementiert
- Der Name "Model Q" stammt nicht von Tesla, sondern von Analysten der Deutschen Bank (Dezember 2024)
- Die realen günstigeren Alternativen heißen Model 3 Standard (ab 36.990 Euro) und Model Y Standard (ab 39.990 Euro, Stand September 2026)
- Ein neues, kompakteres SUV-Projekt wurde laut Reuters im April 2026 intern reaktiviert, aber ohne bestätigten Termin, Namen oder Preis
✅ Was heute Fakt ist
- Das 25.000-Euro-Model-2 wurde im April 2024 intern gestoppt, offiziell nie bestätigt
- „Model Q“ ist ein Analysten-Spitzname der Deutschen Bank, kein Name von Tesla
- Die echten günstigeren Alternativen: Model 3 Standard ab 36.990 €, Model Y Standard ab 39.990 €
- Ein neues, kleineres SUV-Projekt ist seit April 2026 Gerücht, ohne Name, Preis oder Termin
Inhaltsübersicht
Wie wurde der günstige Tesla ursprünglich angekündigt?
Elon Musk stellte die Idee eines kompakten, massentauglichen Elektroautos beim Battery Day im September 2020 vor: ein Fahrzeug für rund 25.000 Euro, das Elektromobilität einem deutlich breiteren Publikum zugänglich machen sollte. In den folgenden Jahren verdichteten sich Berichte über ein internes Projekt mit dem Arbeitsnamen "Model 2", produziert unter anderem in der Gigafactory Shanghai, mit neuer 4680-Zelltechnologie und einem radikal vereinfachten Fertigungsprozess über die sogenannte Unboxed-Methode.
Zwischen 2021 und Anfang 2024 galt dieses Projekt als eines der wichtigsten in der Tesla-Roadmap. Analysten rechneten mit einem Marktstart ab 2025, manche Berichte nannten sogar 2023 als mögliches Datum. Keines dieser Daten hat sich bestätigt.
Warum wurde das Tesla Model 2 abgesagt?
Reuters berichtete im April 2024, dass Tesla das dedizierte Einstiegsmodell intern gestoppt hat, um stattdessen Ressourcen auf ein autonomes Robotaxi-Projekt zu verlagern. Elon Musk widersprach dem öffentlich auf der eigenen Plattform X und bezeichnete die Meldung als falsch, noch während das Projekt firmenintern bereits beendet war. Diese Diskrepanz zwischen offizieller Kommunikation und tatsächlicher Entscheidung sorgte monatelang für Verwirrung bei allen, die auf ein bezahlbares Tesla-Modell gewartet hatten.
Im Oktober 2024, während einer Telefonkonferenz zu den Quartalszahlen, ging Musk noch einen Schritt weiter und nannte ein separates, günstigeres Modell ohne autonome Fahrfunktion "pointless", also sinnlos. Damit bestätigte er faktisch, was Reuters Monate zuvor bereits gemeldet hatte: Ein Tesla Model 2 im ursprünglich vorgestellten Sinn, ein eigenständig entwickeltes Kompaktfahrzeug für 25.000 Euro, existiert nicht und ist auch nicht mehr in Planung.

Was gibt es heute wirklich anstelle des Model 2?
Statt eines komplett neuen Kompaktmodells hat Tesla Ende 2025 und Anfang 2026 einen anderen Weg gewählt: abgespeckte Versionen der bestehenden Modelle 3 und Y, mit reduzierter Ausstattung, aber niedrigerem Preis. Diese Strategie ist deutlich günstiger umzusetzen als ein völlig neues Fahrzeug und erklärt, warum das Model 2 nie fertig entwickelt wurde.
- Model 3 Standard (Hinterradantrieb): ab 36.990 Euro inklusive Mehrwertsteuer, Preis in Deutschland stabil seit Anfang 2026.
- Model Y Standard (Hinterradantrieb): ab 39.990 Euro, Stand September 2026. Der Preis kann je nach Ausstattungspaket und Konfiguration abweichen, vor dem Kauf lohnt sich immer ein Blick in den offiziellen Tesla-Konfigurator.
| Model 3 Standard | Model Y Standard | |
|---|---|---|
| Karosserie | Limousine | SUV |
| Ab Preis (inkl. MwSt.) | 36.990 € | 39.990 € |
| Antrieb | Hinterradantrieb | Hinterradantrieb |
| Ladeleistung Trydan (AC) | bis 11 kW dreiphasig | bis 11 kW dreiphasig |
Ein echtes 25.000-Euro-Modell gibt es also nicht.
Beide Varianten verzichten auf einige Komfort- und Ausstattungsmerkmale der Premiumversionen, behalten aber den Antriebsstrang und die Grundtechnologie der jeweiligen Baureihe. Für Käuferinnen und Käufer, die nach einem günstigeren Einstieg in die Marke Tesla suchen, sind das aktuell die realistischen Optionen, nicht ein nie erschienenes Model 2. Wer sich für eines dieser Modelle entscheidet, sollte auch die laufenden Kosten für das Laden zuhause in die Rechnung einbeziehen, denn die Anschaffung ist nur ein Teil der Gesamtkosten.
Versprochener Preis vs. reale Preise 2026
Der versprochene Einstiegspreis von 25.000 Euro wurde nie erreicht. Die real erhältlichen Modelle liegen 48-60% darüber. Stand September 2026.
Kommt doch noch ein neues, kompaktes Tesla-Modell?
Möglicherweise, aber ohne jede Bestätigung durch Tesla selbst. Reuters berichtete am 9. April 2026, dass ein anderes, noch kleineres SUV-Projekt firmenintern reaktiviert wurde: ein Fahrzeug von etwa 4,28 Metern Länge, mit kleiner Batterie und nur einem Elektromotor. Laut diesem Bericht wäre eine Serienproduktion vor 2027 unwahrscheinlich, "falls es überhaupt dazu kommt", zunächst gefertigt in der Gigafactory Shanghai. Tesla selbst hat sich dazu nicht öffentlich geäußert.
Seitdem herrscht Stille. Auch in der Telefonkonferenz zu den Quartalszahlen am 22. Juli 2026 gab es keine neue Information von Tesla zu diesem Projekt. Wer online nach einem "Model Q" sucht, findet nur noch den Begriff, den Analysten der Deutschen Bank am 5. Dezember 2024 auf einer Investorenkonferenz benutzt haben, um über ein mögliches künftiges Einstiegsmodell zu spekulieren. Tesla selbst hat diesen Namen nie verwendet, und ein Auto mit diesem Namen existiert nicht.
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Bei V2C werden leistungsstarke Ladestationen für Elektroautos in Europa entwickelt und hergestellt, und es wird über die neuesten Entwicklungen der Elektromobilität informiert.
Unabhängig davon, ob und wann ein wirklich günstiges Tesla-Modell kommt: Jedes neue Elektroauto unter 40.000 Euro erweitert den Kreis der Haushalte, für die eine eigene Wallbox erstmals infrage kommt. Bislang war Elektromobilität in Deutschland stark von Firmenwagen und Premiumsegment geprägt. Sinkende Einstiegspreise, wie bei Model 3 Standard und Model Y Standard bereits sichtbar, verschieben diese Balance schrittweise Richtung Privathaushalte, für die sich eine Wallbox schon bei deutlich geringerer Jahresfahrleistung rechnet.
Der günstige Tesla und V2C: worauf es beim Laden wirklich ankommt
Unabhängig davon, ob am Ende ein Model 3 Standard, ein Model Y Standard oder Jahre später ein völlig neues, kleineres Modell in der Einfahrt steht, gilt eine Überlegung immer gleich: ein Elektroauto ohne eigene Wallbox nutzt sein Sparpotenzial nur zur Hälfte. Die Anschaffungskosten des Fahrzeugs sind nur ein Teil der Rechnung, entscheidend ist auch, wie günstig und wie schnell zuhause geladen werden kann.
Wie lange das dauert, hängt von der Batteriegröße und der gewählten Ladeleistung ab. Mit einer dreiphasigen 11-kW-Wallbox wie Trydan lässt sich der Großteil der Tagesreichweite in wenigen Stunden nachladen, meist über Nacht oder während der Arbeitszeit, ohne dass je von 0 auf 100 Prozent geladen werden muss.
Bei V2C werden intelligente Ladestationen für Elektroautos entwickelt und in Europa hergestellt, mit Lastmanagement, Überschussladen aus der eigenen Solaranlage und Steuerung über App. Für die Installation in Deutschland empfiehlt sich der zertifizierte Partner Go Elektrik, der eine schnelle und sichere Installation der Ladestation sicherstellt. Wer lieber einen Installateur in der eigenen Region sucht, findet über unser Partnernetz aus zertifizierten Wallbox-Installateuren den passenden Ansprechpartner vor Ort.

FAQs
Nein. Das für rund 25.000 Euro geplante Model 2 wurde im April 2024 intern eingestellt. Tesla hat das nie offiziell bestätigt, im Oktober 2024 nannte Elon Musk ein separates günstiges Modell ohne autonome Fahrfunktion aber selbst "sinnlos".
Kein Name von Tesla. Analysten der Deutschen Bank verwendeten ihn am 5. Dezember 2024 auf einer Investorenkonferenz als Spitznamen für ein mögliches künftiges Einstiegsmodell. Tesla selbst hat diesen Namen nie benutzt.
In Deutschland ist das Stand September 2026 das Model 3 Standard ab 36.990 Euro, gefolgt vom Model Y Standard ab 39.990 Euro. Beide Preise vor dem Kauf im offiziellen Tesla-Konfigurator gegenprüfen, da sie je nach Ausstattung variieren können.
Möglicherweise. Reuters berichtete am 9. April 2026 über ein intern reaktiviertes, kleineres SUV-Projekt (rund 4,28 Meter, kleine Batterie, ein Motor), mit Serienproduktion frühestens ab 2027, falls es überhaupt dazu kommt. Tesla hat sich dazu bis heute nicht öffentlich geäußert, Name, Preis und Starttermin stehen nicht fest.
Einen zuverlässigen Ladepunkt zuhause oder am Arbeitsplatz, um die Reichweite im Alltag optimal zu nutzen und von günstigeren Stromtarifen zu profitieren.
Ich wünsche mir ein Elektroauto mit wenig Extras aber großer Batterie.
Ich will ein Elektroauto mit einfachen Konstruktion aber kein fahrenden Computer.!!!!
Der Citroen will die neue E-Ente bauen sehr Simpel.Sie müsste aber 50KW Batterie haben.
So ein Auto will ich auch kaufen. Bei Tesla Autos gibt es ein Mangel das der Tacho für Geschwindigkeit ist nicht vor dem Lenkrad. Ein großer Tacho und km Zähler-Digital beleuchtet vor dem Lenkrad. Beim Citroen C 3 oder BMW 3 ist das besser. Tablet soll nur für Navigatin und alle Einstellungen des Autos sein. Der Tacho ist beim fahren sehr wichtig denn sehr oft bei 30km/h stehen im Ort Radarfallen !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Das heist der Fahrer soll die Geschwindigkeit im erstem Blick haben!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
I would like an electric car with few extras but a large battery.
I want an electric car with a simple design—not a computer on wheels!!!!
Citroën plans to build a new „Electric 2CV“ that is very simple, though it really ought to have a 50 kWh battery.
That’s the kind of car I want to buy. One drawback of Tesla cars is that the speedometer isn’t located in front of the steering wheel. I want a large, illuminated digital speedometer and odometer right in front of the steering wheel—the setup in the Citroën C3 or BMW 3 Series is better in this regard. The tablet screen should be used only for navigation and vehicle settings. The speedometer is crucial while driving because speed cameras are frequently found in 30 km/h zones in towns!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! That means the driver needs to be able to see the speed at a glance!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Aber wir werden jetzt doch bitte nicht einen Tesla mit Citroën vergleichen wollen? Da vertraue ich der Technik von Tesla viel mehr. Ich will ein Auto, wo ich weiß, dass es einfach funktioniert und nicht jeden Tag hoffen, dass ich ankomme.