Das günstigste Modell in diesem Vergleich kostet 2.699 Euro (NIU NQi GTS), das teuerste 23.240 Euro (Zero SR/F). Sieben der zehn Elektromotorräder und E-Roller sind mit A1 oder der Schlüsselzahl B196 fahrbar. Eine staatliche Kaufprämie gibt es für Zweiräder 2026 allerdings nicht.
Alle Preise stammen aus dem deutschen Markt, von Hersteller, Importeur oder Vertragshändler, Stand September 2026. Die Übersicht ist nach Preis geordnet und reicht vom 45-km/h-Roller bis zum Motorrad für die Klasse A.
Das Wichtigste in Kürze
- Preisspanne im Vergleich: 2.699 bis 23.240 Euro, sieben Modelle für A1 oder B196.
- Bundesprämie: Die E-Auto-Förderung 2026 gilt nur für Pkw, Elektromotorräder sind ausgeschlossen.
- THG-Prämie nur für zulassungspflichtige Motorräder ab Klasse L3e-A2, meist 200 bis 300 Euro im Jahr.
- B196: Leichtkrafträder bis 11 kW mit dem Autoführerschein, nach Schulung und ohne Prüfung.
- Laden: Die meisten Modelle laden an der Haushaltssteckdose, größere Motorräder auch per Typ 2.
Inhaltsübersicht
- 1 Welche Förderung gibt es 2026 für Elektromotorräder und E-Roller?
- 2 Die 10 besten Elektromotorräder und E-Roller 2026 im Überblick
- 2.1 NIU NQi GTS (2.699 €): das günstigste Modell im Vergleich
- 2.2 Vmoto (Super Soco) TC Max (3.999 €): Leichtkraftrad im Retro-Stil
- 2.3 Vespa Primavera Elettrica 45 (5.300 €): der Klassiker als 45-km/h-Roller
- 2.4 BMW CE 02 (ab 7.500 €): kompakt für die Stadt, in zwei Leistungsstufen
- 2.5 E.F.O EM8 (7.990 €): vollwertiges 125er-Motorrad aus Österreich
- 2.6 Silence S01+ (8.790 €): der Akku im Trolley-Format
- 2.7 BMW CE 04 (ab 12.950 €): Maxi-Roller mit Typ-2-Anschluss
- 2.8 Stark Varg EX (12.990 €): elektrische Enduro mit Straßenzulassung
- 2.9 Zero S (17.990 €): große Reichweite für die A1-Klasse
- 2.10 Zero SR/F (23.240 €): das stärkste Modell im Vergleich
- 2.11 Weitere Modelle und bewusst nicht aufgenommene Marken
- 3 Welcher Führerschein ist für ein Elektromotorrad nötig?
- 4 Wie weit kommen Elektromotorräder mit einer Akkuladung?
- 5 Worauf kommt es beim Kauf eines Elektromotorrads an?
- 6 Wie werden Elektromotorräder zu Hause geladen?
- 7 Kurz gesagt
- 8 FAQs
Welche Förderung gibt es 2026 für Elektromotorräder und E-Roller?
Eine bundesweite Kaufprämie für Elektromotorräder gibt es 2026 nicht. Die neue E-Auto-Förderung des Bundes, die seit dem 19. Mai 2026 beim BAFA beantragt werden kann, gilt ausschließlich für neue Pkw der Klasse M1. Alle zwei- und dreirädrigen Fahrzeugklassen sind ausgeschlossen, vom 45-km/h-Roller bis zum Motorrad (BAFA, FAQ zur E-Auto-Förderung 2026).
THG-Prämie: nur für zulassungspflichtige Motorräder
Die THG-Prämie erhalten bei Zweirädern nur zulassungspflichtige Motorräder der Klassen L3e-A2 und L3e-A3. Leichtkrafträder bis 11 kW (L3e-A1) und Roller bis 45 km/h (L1e) sind zulassungsfrei und damit ausgeschlossen. Anspruch haben außerdem Fahrzeuge der Klassen L4e, L5e und L7e (§ 7 der 38. BImSchV).
Elektromotorräder werden dabei mit demselben Schätzwert wie ein Elektroauto angesetzt. Die Auszahlungen der Anbieter lagen 2026 meist bei 200 bis 300 Euro im Jahr, garantierte Höchstwerte bei rund 400 Euro (ADAC, Verivox, 2026).
Regionale Programme von Städten und Stadtwerken
Zuschüsse für E-Roller und E-Motorräder gibt es vor allem vor Ort. Die Bedingungen unterscheiden sich stark, wie diese Beispiele zeigen:
- Mainzer Stadtwerke: 300 Euro je E-Roller, nur für Stromkunden.
- Stadtwerke Marburg: 10 Prozent des Kaufpreises, höchstens 100 Euro für E-Roller und 200 Euro für E-Motorräder, für Privatkunden mit Strom der Stadtwerke, befristet bis Ende 2026.
- Stadt Siegen: bis 25 Prozent, höchstens 750 Euro je E-Roller oder E-Motorrad (Richtlinie vom Juni 2026).
- Berlin, Programm WELMO: pauschal 500 Euro je elektrischem Zweirad, allerdings nur für Unternehmen und Selbstständige.
Viele dieser Programme sind budgetiert oder befristet. Vor dem Kauf lohnt deshalb ein Blick auf die Seiten der eigenen Stadt und des örtlichen Stadtwerks.
Befreiung von der Kfz-Steuer
Reine Elektrofahrzeuge mit Erstzulassung bis 31.12.2030 sind zehn Jahre von der Kfz-Steuer befreit, längstens bis Ende 2035 (§ 3d KraftStG). Das gilt auch für Elektromotorräder, zulassungsfreie Kleinkrafträder sind ohnehin steuerfrei. Welche Zuschüsse es für eine Ladestation gibt, fasst der Leitfaden zur Wallbox Förderung zusammen.
Die 10 besten Elektromotorräder und E-Roller 2026 im Überblick
Die Auswahl deckt alle Führerscheinklassen ab, vom Stadtroller bis zum Naked Bike. Aufgenommen wurden nur Modelle, die in Deutschland neu erhältlich sind und für die ein deutscher Preis vorliegt.
| Modell | Führerschein | Preis (Stand 09/2026) | Reichweite | Laden |
|---|---|---|---|---|
| NIU NQi GTS | A1/B196 | 2.699 € | 110-120 km* | Schuko |
| Vmoto (Super Soco) TC Max | A1/B196 | 3.999 € | 92 km (WMTC) | Schuko |
| Vespa Primavera Elettrica 45 | AM/B | 5.300 € | 60-85 km | Schuko |
| BMW CE 02 | AM/B oder A1/B196 | ab 7.500 € | über 45 bzw. 90 km (WMTC) | Schuko |
| E.F.O EM8 | A1/B196 | 7.990 € | bis 150 km | Schuko, Typ 2 |
| Silence S01+ | A1/B196 | 8.790 € | 133 km (WMTC) | Schuko |
| BMW CE 04 | A2 (A1-Version) | ab 12.950 € | 130 km (WMTC) | Typ 2, Schuko |
| Stark Varg EX | A1/B196 | 12.990 € | rund 80 km Landstraße** | Schuko |
| Zero S | A1/B196 | 17.990 € | 164-262 km | Typ 2 |
| Zero SR/F | A | 23.240 € | 188-283 km | Typ 2 |
* Herstellerangabe im Sparmodus bei 25 km/h. ** Testwert von AutoScout24 (August 2026), der Hersteller nennt bis zu sechs Stunden Fahrzeit.
NIU NQi GTS (2.699 €): das günstigste Modell im Vergleich
Der NQi GTS ist der aktuelle Nachfolger der beliebten GT-Reihe von NIU und mit 2.699 Euro das günstigste Modell dieser Liste. Zwei herausnehmbare Akkus laden an der Haushaltssteckdose, ein Akku braucht rund drei Stunden.
- Preis: 2.699 Euro (UVP, NIU Deutschland)
- Leistung: bis 4,1 kW
- Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h
- Akku: 4,03 kWh, zwei herausnehmbare Akkus
- Reichweite: 110 bis 120 km (Herstellerangabe im Sparmodus)
- Laden: Haushaltssteckdose, rund 3 Stunden je Akku
- Führerschein: A1 oder B196
Vmoto (Super Soco) TC Max (3.999 €): Leichtkraftrad im Retro-Stil
Die TC Max ist in Deutschland über den Importeur Hammer International als Vmoto TC Max erhältlich. Der herausnehmbare Akku wiegt 22 Kilogramm und lädt in etwa viereinhalb Stunden an der Steckdose.
- Preis: 3.999 Euro (Importeur, Stand September 2026)
- Leistung: 3,9 kW Nennleistung, 5,1 kW Spitze
- Höchstgeschwindigkeit: 95 km/h
- Akku: 3,24 kWh, herausnehmbar
- Reichweite: 92 km (WMTC)
- Laden: Haushaltssteckdose, rund 4,5 Stunden, Typ-2-Adapter gegen Aufpreis
- Führerschein: A1 oder B196

Vespa Primavera Elettrica 45 (5.300 €): der Klassiker als 45-km/h-Roller
Die Primavera Elettrica verbindet das bekannte Vespa-Design mit Elektroantrieb und ist mit dem Autoführerschein fahrbar. Der 15 Kilogramm schwere Akku lässt sich herausnehmen und in der Wohnung laden.
- Preis: 5.300 Euro (Vertragshändler, Modelljahr 2025)
- Leistung: 2,7 kW Dauerleistung, 3,5 kW Spitze
- Höchstgeschwindigkeit: 45 km/h
- Akku: 2,3 kWh, herausnehmbar
- Reichweite: 60 km im Power-Modus, 85 km im Eco-Modus
- Laden: Haushaltssteckdose, knapp 6 Stunden
- Führerschein: AM (in Klasse B enthalten)
BMW CE 02 (ab 7.500 €): kompakt für die Stadt, in zwei Leistungsstufen
BMW positioniert den CE 02 zwischen Roller und Motorrad. Es gibt ihn mit 4 kW für den Führerschein AM und mit 11 kW für A1 und B196, die stärkere Version fährt 95 km/h.
- Preis: ab 7.500 Euro (4 kW) und ab 8.500 Euro (11 kW), jeweils zuzüglich Überführung (ADAC, Januar 2026)
- Leistung: 11-kW-Version mit 6 kW Nennleistung und 11 kW Spitze
- Höchstgeschwindigkeit: 45 km/h oder 95 km/h
- Akku: ein oder zwei Module mit je 1,96 kWh, fest verbaut
- Reichweite: über 45 km oder über 90 km (WMTC)
- Laden: Haushaltssteckdose, 11-kW-Version in 2 Stunden 40 Minuten von 20 auf 80 Prozent
- Führerschein: AM/B oder A1/B196
E.F.O EM8 (7.990 €): vollwertiges 125er-Motorrad aus Österreich
Das EM8 des österreichischen Herstellers E.F.O kommt mit fest verbautem 8,4-kWh-Akku auf bis zu 150 Kilometer. Das integrierte Ladegerät nutzt die Haushaltssteckdose oder eine Typ-2-Ladesäule.
- Preis: 7.990 Euro (UVP laut Händler)
- Leistung: 8 kW Nennleistung, 14 kW Spitze
- Höchstgeschwindigkeit: 120 km/h
- Akku: 8,4 kWh, fest verbaut
- Reichweite: bis 150 km (Herstellerangabe)
- Laden: Haushaltssteckdose in bis zu 5 Stunden, Typ 2 möglich
- Führerschein: A1 oder B196
Silence S01+ (8.790 €): der Akku im Trolley-Format
Markenzeichen des S01+ ist der Akku im Trolley-Format: Er lässt sich herausziehen und wie ein Koffer zur Steckdose rollen. Mit 133 Kilometern nach WMTC hat der S01+ die größte Normreichweite unter den Rollern dieser Liste.
- Preis: 8.790 Euro (Händlerpreis, Stand September 2026)
- Leistung: 7,5 kW Nennleistung
- Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h (Händlerangabe)
- Akku: 5,6 kWh, herausnehmbar
- Reichweite: 133 km (WMTC)
- Laden: Haushaltssteckdose, 6 bis 8 Stunden
- Führerschein: A1 oder B196

BMW CE 04 (ab 12.950 €): Maxi-Roller mit Typ-2-Anschluss
Der CE 04 ist das stärkste Rollermodell im Vergleich und lädt über einen Typ-2-Anschluss auch an Wallbox und Ladesäule. Mit dem optionalen 6,9-kW-Lader ist der Akku in 45 Minuten von 20 auf 80 Prozent geladen.
- Preis: ab 12.950 Euro (Vertragshändler, zuzüglich Nebenkosten)
- Leistung: 15 kW Nennleistung, 31 kW Spitze
- Höchstgeschwindigkeit: 120 km/h
- Akku: 8,9 kWh brutto, fest verbaut
- Reichweite: 130 km (WMTC)
- Laden: 2,3 kW serienmäßig (4 Stunden 20 Minuten auf 100 Prozent), optional 6,9 kW, Typ 2 und Ladekabel für die Haushaltssteckdose
- Führerschein: A2, als 11-kW-Version auch A1/B196

Stark Varg EX (12.990 €): elektrische Enduro mit Straßenzulassung
Die Varg EX richtet sich an alle, die elektrisch ins Gelände wollen, und ist in Deutschland als Leichtkraftrad zugelassen. Im Test von AutoScout24 kam sie rund 80 Kilometer auf der Landstraße weit.
- Preis: 12.990 Euro (Stark Future Deutschland)
- Leistung: bis 44 kW Spitze (60 PS)
- Akku: 7,2 kWh
- Reichweite: bis zu 6 Stunden Fahrzeit (Hersteller), rund 80 km auf der Landstraße (Test)
- Laden: Haushaltssteckdose mit 3,3 kW, rund 2 Stunden
- Führerschein: A1 oder B196
Zero S (17.990 €): große Reichweite für die A1-Klasse
Die Zero S ist ein Naked Bike, das trotz A1-Einstufung bis 139 km/h schnell ist. Der 15,6-kWh-Akku reicht für bis zu 262 Kilometer in der Stadt, bei konstant 113 km/h sind es 164 Kilometer.
- Preis: 17.990 Euro (UVP, Aktionspreis 16.990 Euro bis 30.09.2026)
- Leistung: 11 kW Nennleistung, 45 kW Spitze
- Höchstgeschwindigkeit: 139 km/h
- Akku: 15,6 kWh maximal, fest verbaut
- Reichweite: 262 km Stadt, 164 km bei 113 km/h
- Laden: 3,3 kW integriert, 2,5 Stunden von 20 auf 80 Prozent, Typ-2-Anschluss
- Führerschein: A1 oder B196
Zero SR/F (23.240 €): das stärkste Modell im Vergleich
Die SR/F ist ein vollwertiges Naked Bike für den Führerschein der Klasse A und erreicht 200 km/h. Das integrierte 6,6-kW-Ladegerät lädt den Akku in rund 1,4 Stunden von 20 auf 80 Prozent.
- Preis: 23.240 Euro (UVP, Aktionspreis 20.740 Euro bis 30.09.2026)
- Leistung: 35 kW Nennleistung, 83 kW Spitze
- Höchstgeschwindigkeit: 200 km/h
- Akku: 17,3 kWh maximal, fest verbaut
- Reichweite: 283 km Stadt, 188 km bei 113 km/h
- Laden: 6,6 kW integriert, Typ-2-Anschluss
- Führerschein: A
Weitere Modelle und bewusst nicht aufgenommene Marken
Eine Alternative einer großen Marke ist der Honda CUV e: für 5.029 Euro inklusive Überführung (A1/B196, 83 km/h, zwei herausnehmbare Akkus, 72 km nach WMTC). Nicht im Vergleich sind Black Tea, deren Hersteller sich seit Juli 2026 in vorläufiger Insolvenz befindet, und Energica, für die nach der Insolvenz 2024 noch keine Auslieferungen in Deutschland bestätigt sind.
Welcher Führerschein ist für ein Elektromotorrad nötig?
Bei Elektromotorrädern entscheidet die Dauerleistung des Motors über die Führerscheinklasse, nicht der Hubraum. Die Klassen im Überblick (§ 6 FeV):
- AM: bis 45 km/h und 4 kW, ab 15 Jahren, in der Klasse B enthalten
- A1: bis 11 kW und 0,1 kW je Kilogramm, entspricht einem 125er
- A2: bis 35 kW und 0,2 kW je Kilogramm
- A: ohne Leistungsgrenze
B196: mit dem Autoführerschein aufs Leichtkraftrad
Mit der Schlüsselzahl B196 dürfen Inhaber der Klasse B Leichtkrafträder bis 125 cm³ und 11 kW fahren, ohne Prüfung. Voraussetzung sind ein Mindestalter von 25 Jahren, die Klasse B seit mindestens fünf Jahren und eine Schulung in der Fahrschule mit mindestens vier Theorie- und fünf Praxiseinheiten zu je 90 Minuten (§ 6b FeV).
Die B196 gilt nur in Deutschland. Für Fahrten mit dem Leichtkraftrad im Ausland bleibt die Klasse A1 nötig.
Wie weit kommen Elektromotorräder mit einer Akkuladung?
Die Reichweiten in diesem Vergleich liegen zwischen rund 60 Kilometern (Vespa im Power-Modus) und 283 Kilometern im Stadtverkehr (Zero SR/F). Für den täglichen Weg in der Stadt reichen meist 60 bis 120 Kilometer.
Beim Vergleich zählt die Messmethode. Werte nach WMTC sind untereinander vergleichbar, Angaben im Sparmodus oder bei niedrigem Tempo fallen deutlich höher aus. Bei konstant 113 km/h sinkt die Reichweite der Zero-Modelle um mehr als ein Drittel.
Worauf kommt es beim Kauf eines Elektromotorrads an?
Vor dem Kauf gilt es, Führerscheinklasse, Reichweite und Lademöglichkeit zu klären. Wer keinen Stellplatz mit Steckdose hat, ist mit einem herausnehmbaren Akku im Vorteil.
✅ Kaufcheckliste Elektromotorrad
- Führerscheinklasse anhand der Dauerleistung prüfen (AM, A1/B196, A2 oder A)
- Reichweiten nur nach WMTC direkt vergleichen
- Herausnehmbarer Akku, wenn am Stellplatz keine Steckdose vorhanden ist
- Ladeanschluss: Haushaltssteckdose, Typ 2 oder beides
- Regionale Förderprogramme von Stadt und Stadtwerk vor dem Kauf prüfen
- Probefahrt beim Händler
Wie werden Elektromotorräder zu Hause geladen?
Die meisten Modelle in diesem Vergleich laden an einer normalen Haushaltssteckdose, je nach Akku in zwei bis acht Stunden. Bei NIU, TC Max, Vespa und Silence kommt der Akku zum Laden einfach mit in die Wohnung.
Größere Modelle wie BMW CE 04, E.F.O EM8 oder die Zero-Motorräder haben einen Typ-2-Anschluss und laden damit auch an einer Wallbox oder öffentlichen Ladesäule. Wie schnell, bestimmt das Ladegerät im Motorrad: beim CE 04 zum Beispiel 2,3 kW oder optional 6,9 kW.
Steht neben dem Motorrad auch ein Elektroauto in der Garage, lohnt ein Blick auf die Hausinstallation. Eine Wallbox mit dynamischem Lastmanagement verteilt die verfügbare Leistung so, dass die Sicherung beim gleichzeitigen Laden nicht auslöst. Wie das funktioniert, erklärt der Beitrag zum dynamischen Lastmanagement. Mit eigener PV-Anlage zeigt der Leitfaden Wallbox mit PV-Anlage verbinden, wie Solarstrom direkt ins Fahrzeug kommt.
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Kurz gesagt
Gute Elektromotorräder und E-Roller gibt es 2026 in Deutschland ab 2.699 Euro, sieben der zehn Modelle in diesem Vergleich sind mit A1 oder B196 fahrbar. Eine Bundesprämie gibt es für Zweiräder nicht, dafür die THG-Prämie ab Klasse L3e-A2, regionale Zuschüsse und die Befreiung von der Kfz-Steuer. Wer zusätzlich ein Elektroauto zu Hause lädt, findet die Grundlagen im Ratgeber E-Auto zuhause laden.
FAQs
Eine bundesweite Kaufprämie gibt es nicht, die E-Auto-Förderung 2026 gilt nur für Pkw der Klasse M1. Möglich sind die THG-Prämie für zulassungspflichtige Motorräder ab Klasse L3e-A2, regionale Zuschüsse von Städten und Stadtwerken sowie die Befreiung von der Kfz-Steuer.
Nein. Roller bis 45 km/h (L1e) und Leichtkrafträder bis 11 kW (L3e-A1) sind zulassungsfrei und deshalb von der THG-Quote ausgeschlossen. Anspruch haben zulassungspflichtige Motorräder der Klassen L3e-A2 und L3e-A3 sowie L4e, L5e und L7e.
Roller bis 45 km/h und 4 kW sind in der Klasse B enthalten. Für Leichtkrafträder bis 11 kW reicht die Schlüsselzahl B196: Voraussetzung sind ein Mindestalter von 25 Jahren, die Klasse B seit mindestens fünf Jahren und eine Schulung mit vier Theorie- und fünf Praxiseinheiten, ohne Prüfung. B196 gilt nur in Deutschland.
Der NIU NQi GTS für 2.699 Euro (UVP, Stand September 2026). Er fährt bis 80 km/h, ist mit A1 oder B196 fahrbar und hat zwei herausnehmbare Akkus, die an der Haushaltssteckdose laden.
Je nach Akku und Ladegerät zwischen etwa zwei und acht Stunden an der Haushaltssteckdose. Modelle mit Typ-2-Anschluss und stärkerem Onboard-Lader sind schneller: Die Zero SR/F lädt mit 6,6 kW in rund 1,4 Stunden von 20 auf 80 Prozent.
Ja. Reine Elektrofahrzeuge mit Erstzulassung bis 31.12.2030 sind zehn Jahre von der Kfz-Steuer befreit, längstens bis 31.12.2035 (§ 3d KraftStG). Zulassungsfreie Kleinkrafträder sind ohnehin steuerfrei.