Ladeverluste beim E-Auto 2026: Wie viel Strom beim Laden verloren geht

Beim Laden zu Hause kommt nur ein Teil des Stroms aus dem Netz im Akku an: Je nach Ladeleistung gehen zwischen 5 und 24 Prozent unterwegs verloren. Der ADAC hat diese Ladeverluste im August 2026 an fünf aktuellen E-Autos gemessen und an der Haushaltssteckdose 12,7 bis 24,2 Prozent ermittelt, an einer 11-kW-Wallbox 5,1 bis 7,0 Prozent.

Den größten Anteil verursacht das Fahrzeug selbst, genauer das Bordladegerät und die Steuergeräte, die während des Ladens arbeiten. Unter einem deutschen YouTube-Video, in dem Trydan vorgestellt wird, rechnete ein Zuschauer vor, die Verluste lägen mit Wallbox bei etwa 10 Prozent und an der Schuko-Steckdose bei 20 bis 25 Prozent. Die folgenden Abschnitte prüfen diese Rechnung anhand der Messwerte und zeigen, was die Verluste im Jahr kosten.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ladeverluste entstehen vor allem im Fahrzeug: im Bordladegerät, das Wechselstrom in Gleichstrom umwandelt, und in Steuergeräten, die beim Laden rund 100 bis 300 Watt aufnehmen.
  • An der Haushaltssteckdose mit 2,3 kW lagen die Verluste in der ADAC-Messung 2026 bei 12,7 bis 24,2 Prozent.
  • An der 11-kW-Wallbox waren es 5,1 bis 7,0 Prozent, beim nachgestellten PV-Laden mit 4,1 kW 8,0 bis 12,8 Prozent.
  • Bei 15.000 Kilometern im Jahr kostet der Unterschied zwischen Steckdose und Wallbox rund 80 bis 245 Euro pro Jahr, gerechnet mit 37,0 Cent pro kWh.
  • Beim PV-Überschussladen fallen die Verluste kaum ins Gewicht, weil der Solarstrom eingespeist nur wenige Cent pro kWh brächte.

Ladeverluste beim AC-Laden: Wo der Strom auf dem Weg in den Akku bleibt

Ladeverluste sind der Teil der Energie aus dem Netz, der den Akku nie erreicht: Er geht als Wärme im Bordladegerät verloren oder versorgt Steuergeräte und das 12-Volt-Bordnetz, solange das Auto lädt.

Beim Laden mit Wechselstrom (AC) übernimmt das Fahrzeug die eigentliche Arbeit. Die Wallbox gibt den Strom frei, überwacht den Ladevorgang und regelt die Stromstärke, das Bordladegerät im Auto wandelt den Wechselstrom anschließend in Gleichstrom für die Batterie um. Bei dieser Umwandlung entsteht der größte Teil der Verluste. Hinzu kommen Verbraucher, die während des gesamten Ladevorgangs aktiv bleiben: Laut ADAC nehmen allein die Steuergeräte dabei rund 100 bis 300 Watt auf, gleichgültig, wie schnell das Auto lädt. Kabel, Verteiler, Hochvoltleitungen und die Batterie selbst tragen nach den Messungen vergleichsweise wenig bei. Für die Hausinstallation nennt der ADAC eine Obergrenze: Nach DIN VDE 0100 sind dort Verluste von bis zu 4 Prozent zulässig, ältere Installationen sollte deshalb eine Elektrofachkraft prüfen.

Von 100 kWh aus dem Netz kommen im Akku an

Durchschnitt der fünf Modelle aus der ADAC-Messung 2026, Ladebereich 10 bis 90 Prozent

Haushaltssteckdose, 2,3 kW

84,0 kWh im Akku | 16,0 kWh Verlust

PV-Laden, 4,1 kW (dreiphasig, 6 A)

90,0 kWh im Akku | 10,0 kWh Verlust

Wallbox, 11 kW

93,6 kWh im Akku | 6,4 kWh Verlust

Quelle: ADAC, Messung an Mercedes CLA, Renault R5, Tesla Model Y, Volvo EX30 und VW ID.7, August 2026

Je länger ein Ladevorgang dauert, desto stärker schlägt diese Grundlast zu Buche.

Ladeverluste an Schuko-Steckdose und Wallbox: Die ADAC-Messung 2026

Die aktuellste Messreihe zu Ladeverlusten hat der ADAC im August 2026 veröffentlicht, mit fünf Modellen und vier Ladeleistungen.

Gemessen wurde im Ladebereich von 10 bis 90 Prozent, bei einer Batterietemperatur von 20 bis 30 °C zu Beginn. Jedes Fahrzeug lud an einer Haushaltssteckdose mit 2,3 kW und an einer Wallbox mit 11 kW, soweit möglich auch mit 22 kW. Eine vierte Messung mit 4,1 kW, dreiphasig mit 6 A, bildet das Laden mit Solarüberschuss nach. Als Verlust zählt die Energie, die aus dem Netz bezogen wurde und den Akku nicht erreicht hat. Die vollständige Studie des ADAC beschreibt Aufbau und Ergebnisse im Detail.

ModellSteck­dose 2,3 kWPV-Laden 4,1 kWWall­box 11 kW
Mer­cedes CLA24,2 %12,8 %6,9 %
Renault R513,7 %8,0 %5,1 %
Tesla Model Y12,7 %9,4 %6,1 %
Volvo EX3014,2 %9,1 %7,0 %
VW ID.715,3 %10,6 %6,9 %

Die Spannweite an der Steckdose ist groß: Der Mercedes CLA verlor dort fast doppelt so viel Energie wie Tesla Model Y oder Renault R5. An der 11-kW-Wallbox lagen alle fünf Modelle dagegen eng beieinander. Mit 22 kW konnte der ADAC nur den Volvo EX30 messen, sein Wert von 6,7 Prozent liegt kaum unter den 7,0 Prozent bei 11 kW.

Warum langsames Laden mehr Strom kostet

Bei geringer Ladeleistung bleibt die Grundlast der Steuergeräte gleich, sie verteilt sich aber auf deutlich mehr Ladestunden. Ein Rechenbeispiel mit 200 Watt, dem mittleren Wert der ADAC-Spanne, und 50 kWh, die in den Akku sollen: An der Haushaltssteckdose dauert das knapp 22 Stunden, die Steuergeräte verbrauchen in dieser Zeit 4,3 kWh. An der 11-kW-Wallbox ist der Ladevorgang nach rund 4,5 Stunden abgeschlossen, die Grundlast summiert sich auf 0,9 kWh. Ihr Anteil sinkt damit von knapp 9 auf unter 2 Prozent der Ladeleistung, die Umwandlungsverluste im Bordladegerät kommen jeweils hinzu.

Laden an der Haushaltssteckdose: Notlösung mit hohen Verlusten

Der ADAC empfiehlt die Haushaltssteckdose nur als Notlösung, weil sie für den Hausgebrauch ausgelegt ist und bei stundenlanger Dauerlast an ihre Belastungsgrenzen kommt. Zu den höheren Ladeverlusten kommt damit ein Sicherheitsaspekt, auf den der Vergleich Wallbox oder Schukostecker ausführlich eingeht.

Was Ladeverluste im Jahr kosten: Rechenbeispiel für 15.000 Kilometer

Bei 15.000 Kilometern im Jahr kosten die zusätzlichen Ladeverluste an der Haushaltssteckdose gegenüber einer 11-kW-Wallbox rund 80 bis 245 Euro pro Jahr.

Grundlage ist ein Verbrauch von 18 kWh pro 100 Kilometer laut Bordcomputer, also 2.700 kWh, die im Jahr im Akku ankommen müssen. Als Strompreis sind 37,0 Cent pro kWh angesetzt, der Durchschnitt für Haushalte mit 3.500 kWh Jahresverbrauch laut BDEW-Strompreisanalyse vom August 2026. Je höher die Verluste, desto mehr Strom muss für dieselbe Fahrleistung aus dem Netz kommen.

Fahr­zeugNetz­bezug Steck­doseNetz­bezug Wall­boxMehr­kosten pro Jahr
Tesla Model Y3.093 kWh2.875 kWhrund 80 €
Durch­schnitt (5 Modelle)3.215 kWh2.885 kWhrund 122 €
Mer­cedes CLA3.562 kWh2.900 kWhrund 245 €

Mit einem günstigeren Tarif sinkt der Betrag, mit mehr Kilometern oder einem teureren Tarif steigt er. Der Rechner zeigt die Werte für die eigene Fahrleistung, gerechnet mit den Durchschnittswerten der ADAC-Messung.

Was kosten die Ladeverluste im Jahr?

Rechner mit den Durchschnittswerten der ADAC-Messung 2026: 16,0 Prozent an der Haushaltssteckdose, 6,4 Prozent an der 11-kW-Wallbox

Verluste an der Haushaltssteckdose

190 €

515 kWh pro Jahr

Verluste an der 11-kW-Wallbox

68 €

185 kWh pro Jahr

Unterschied pro Jahr

122 €

330 kWh weniger Netzbezug mit Wallbox

Netzbezug = Energie im Akku geteilt durch (1 minus Verlustanteil). Die Werte einzelner Modelle weichen ab, beim Mercedes CLA ist der Unterschied doppelt so groß.

Welche Tarife beim Laden zu Hause infrage kommen und wie stark sie den Preis pro Kilometer verändern, zeigt der Überblick Stromkosten fürs E-Auto. Den größten Einfluss auf die Ladekosten hat dort der Stromtarif, die Ladeverluste folgen mit Abstand.

Frau prüft auf dem Smartphone den Ladevorgang, während ihr Elektroauto im Hintergrund lädt

Ladeverluste mit Wallbox und Schuko: Was die Rechnung aus den YouTube-Kommentaren taugt

Die Rechnung aus den YouTube-Kommentaren trifft die Größenordnung, schätzt die Verluste an der Wallbox aber zu hoch ein.

Dirk Henningsen vom Kanal E-Mobilität Heute geht in einem Video auf YouTube der Frage nach, wann sich eine eigene Wallbox wirklich rechnet. Ein Zuschauer schrieb im August 2026 darunter, auch mit Wallbox lägen die Verluste bei etwa 10 Prozent, an der Schuko-Steckdose bei 20 bis 25 Prozent. Das Auto nehme sich während des Ladens 250 bis 300 Watt, unterm Strich seien das vielleicht 2 Euro pro Vollladung.

Mit den ADAC-Werten lassen sich die Zahlen einordnen. Die 250 bis 300 Watt passen zur Spanne von 100 bis 300 Watt, die der ADAC für die Steuergeräte nennt. Die 20 bis 25 Prozent an der Steckdose liegen am oberen Rand: Diesen Bereich erreichte in der Messung nur der Mercedes CLA, die übrigen vier Modelle blieben zwischen 12,7 und 15,3 Prozent. An der 11-kW-Wallbox maß der ADAC 5,1 bis 7,0 Prozent, also weniger als die geschätzten 10 Prozent. Die 2 Euro pro Vollladung kommen dagegen gut hin: Für 60 kWh im Akku beträgt der Unterschied im Durchschnitt der fünf Modelle 7,3 kWh, bei 37,0 Cent pro kWh also rund 2,70 Euro.

Im Kern hat der Kommentar recht. Die Wallbox gibt den Wechselstrom frei und steuert den Ladevorgang, die Umwandlung erledigt das Bordladegerät im Auto, und für die Höhe der Verluste zählt deshalb vor allem die Ladeleistung. Ein anderer Zuschauer brachte eine mobile Ladestation an der roten CEE-Steckdose ins Spiel. Bei gleicher Ladeleistung entstehen dort ähnliche Verluste wie an einer fest installierten Wallbox, die Unterschiede liegen bei Anschluss, Absicherung und Funktionen wie dem PV-Überschussladen.

Ladeverluste beim PV-Überschussladen: Höherer Anteil, geringe Kosten

Beim PV-Überschussladen lädt das Auto oft mit geringer Leistung, die Ladeverluste fallen deshalb prozentual höher aus und kosten trotzdem wenig.

Der ADAC hat das Laden mit Solarüberschuss mit 4,1 kW nachgebildet und dabei 8,0 bis 12,8 Prozent Verlust gemessen, im Durchschnitt rund 10 Prozent. Entscheidend ist der Wert des Solarstroms. Neue Anlagen bis 10 kWp erhalten bei Teileinspeisung derzeit 7,70 Cent pro kWh, für Anlagen ab 2027 sieht der Regierungsentwurf nur noch 5,2 Cent vor, wie der Beitrag zur Einspeisevergütung 2027 erläutert. Kommen im Jahr 2.000 kWh Solarstrom im Akku an, gehen bei 10 Prozent Verlust rund 220 kWh verloren. Eingespeist hätten sie rund 17 Euro gebracht, als Netzstrom hätte dieselbe Menge rund 82 Euro gekostet.

Trydan startet das Überschussladen einphasig mit 6 A, also rund 1,4 kW, damit das Auto schon bei wenig Sonne lädt. In diesem Bereich ist der Anteil der Grundlast besonders hoch: Mit 200 Watt für die Steuergeräte entfallen rein rechnerisch rund 14 Prozent der Ladeleistung auf sie, eine ADAC-Messung für diese Leistung liegt nicht vor. Steigt der Überschuss auf mindestens 4,2 kW, wechselt Trydan mit der gemischten Dreiphasenladung automatisch in den dreiphasigen Betrieb und lädt damit in dem Leistungsbereich, in dem der ADAC geringere Verluste gemessen hat. In Deutschland wird der Schwellenwert für den Phasenwechsel in der V2C Cloud-App auf höchstens 20 A gesetzt, damit die einphasige Schieflast unter 4,6 kVA bleibt.

Trydan-Wallbox an der Hauswand lädt ein weißes E-Auto, auf dem Dach eine Photovoltaikanlage

Wie Wallbox und Wechselrichter für das Überschussladen zusammenarbeiten, beschreibt der Ratgeber Wallbox mit PV-Anlage verbinden. Die Wallbox liest dabei laufend aus, wie viel Solarstrom übrig ist, und passt den Ladestrom daran an.

Bei Anlagen mit Heimspeicher kommt ein weiterer Schritt hinzu, wenn das Auto Energie aus der Batterie lädt: Der Strom wird dann zweimal umgewandelt, einmal beim Laden des Speichers und einmal beim Entladen. Wann sich das trotzdem lohnt, zeigt der Beitrag E-Auto mit Batteriespeicher laden.

Ladeverluste selbst messen: Wallbox und Fahrzeuganzeige vergleichen

Die eigenen Ladeverluste lassen sich aus zwei Werten ermitteln: der Energie, die die Wallbox abgibt, und der Energie, die laut Fahrzeug im Akku angekommen ist.

Den ersten Wert liefert die Wallbox. Bei Trydan stehen die Ladevorgänge in der V2C Cloud-App unter „Statistik“ mit Verlauf und Auswertung; wer Trydan in Home Assistant eingebunden hat, findet die Energiemenge der laufenden Session als Sensor, wie der Test von Alex Kly zeigt. Den zweiten Wert nennen viele Fahrzeuge im Bordcomputer oder in der Hersteller-App als geladene Energie. Fehlt diese Angabe, hilft eine Näherung über den Ladestand: Die Differenz vor und nach dem Laden, multipliziert mit der nutzbaren Akkukapazität, ergibt die geladene Energie. Für eine Einordnung reicht diese Näherung, auch wenn sie ungenauer ist.

Die Wallbox misst am Ladepunkt, Verluste in der Zuleitung sind in ihrem Wert also nicht enthalten.

Für die Abrechnung eines Dienstwagens hat das eine praktische Folge: Der Zähler am Ladepunkt erfasst die Energie, die an das Fahrzeug abgegeben wird, einschließlich der Verluste im Bordladegerät. Welche Anforderungen dabei an den Zähler gelten, erklärt der Beitrag Dienstwagen-Wallbox mit MID-Zähler.

Ladeverluste senken: Was zu Hause den größten Unterschied macht

Der wirksamste Hebel gegen Ladeverluste ist die Ladeleistung: Je höher sie ausfällt, desto kleiner wird der Anteil der Grundlast.

Bei Fahrzeugen, die dreiphasig mit 11 kW laden, nutzt eine 11-kW-Wallbox diese Leistung voll aus. Ob 22 kW einen weiteren Vorteil bringen, hängt am Bordladegerät, und die Messung am Volvo EX30 zeigt bei 22 kW kaum einen Unterschied zu 11 kW. Welche Leistung zum eigenen Auto und Hausanschluss passt, klärt der Vergleich 11 kW oder 22 kW Wallbox.

Die wichtigsten Punkte im Überblick:

✅ Ladeverluste zu Hause senken: die wichtigsten Punkte

  • Laden mit der höchsten Leistung, die Bordladegerät und Hausanschluss zulassen
  • Haushaltssteckdose nur als Notlösung, für das tägliche Laden eine fest installierte Wallbox
  • Prüfung älterer Hausinstallationen durch eine Elektrofachkraft, zulässig sind bis zu 4 Prozent Verlust
  • Solarüberschuss bevorzugt ins Auto, dort fallen die Verluste am wenigsten ins Gewicht
  • Eigene Messung: Energie laut Wallbox-App mit der geladenen Energie laut Fahrzeug vergleichen

Die eigene Messung zeigt, welcher Punkt im Alltag am meisten bringt.

Ladeverluste im Winter und beim Schnellladen

Die AC-Werte des ADAC gelten für eine warme Batterie zwischen 20 und 30 °C, im Winter kommt Energie für das Heizen der Batterie hinzu.

Wie groß dieser Anteil werden kann, zeigt die Messung an der Schnellladesäule. Beim Laden mit Gleichstrom (DC) übernimmt die Ladesäule die Umwandlung, mit durchschnittlich 3 Prozent Verlust. Für das Heizen der Batterie kamen in der Messung 2 bis 8 Prozent hinzu, insgesamt lagen die DC-Verluste bei 5 bis 15 Prozent. Das Tesla Model Y verlor im Fahrzeug bei 0 °C ohne Vorkonditionierung 10 Prozent, vorkonditioniert bei 23 °C waren es 3 Prozent.

Der ADAC bezeichnet das Schnellladen deshalb als effizienteste Ladeart. An öffentlichen Ladestationen kostet die Kilowattstunde 2026 allerdings im Schnitt 55 bis 80 Cent, wie der Vergleich Laden zu Hause oder an der öffentlichen Ladestation zeigt.

Kurz gesagt

Ladeverluste entstehen beim E-Auto vor allem im Bordladegerät und durch Steuergeräte, die während des Ladens Strom aufnehmen. Je geringer die Ladeleistung, desto höher ihr Anteil: An der Haushaltssteckdose maß der ADAC 2026 12,7 bis 24,2 Prozent, an der 11-kW-Wallbox 5,1 bis 7,0 Prozent. Bei 15.000 Kilometern im Jahr macht das rund 80 bis 245 Euro aus. Trydan lädt mit bis zu 22 kW, nutzt Solarüberschuss ab 6 A und wechselt bei ausreichend Sonne automatisch auf drei Phasen. Alle Details stehen auf der Produktseite von Trydan, die übrigen Kaufkriterien fasst der Ratgeber Wallbox kaufen zusammen.

FAQs

Wie hoch sind die Ladeverluste beim E-Auto an der Schuko-Steckdose im Vergleich zur Wallbox?

In der ADAC-Messung vom August 2026 lagen die Ladeverluste an der Haushaltssteckdose mit 2,3 kW bei 12,7 bis 24,2 Prozent, an einer 11-kW-Wallbox bei 5,1 bis 7,0 Prozent. Im Durchschnitt der fünf getesteten Modelle waren es 16,0 und 6,4 Prozent.

Lohnt sich eine Wallbox wegen geringerer Ladeverluste?

Bei 15.000 Kilometern im Jahr und 37,0 Cent pro kWh sparen die geringeren Ladeverluste je nach Fahrzeug rund 80 bis 245 Euro pro Jahr. Hinzu kommen kürzere Ladezeiten, PV-Überschussladen und die Sicherheit: Der ADAC empfiehlt die Haushaltssteckdose nur als Notlösung.

Warum sind die Ladeverluste beim langsamen Laden höher?

Steuergeräte und weitere Verbraucher im Fahrzeug nehmen während des Ladens laut ADAC rund 100 bis 300 Watt auf, unabhängig von der Ladeleistung. Bei langsamem Laden dauert der Vorgang länger, und diese Grundlast macht einen größeren Anteil der geladenen Energie aus.

Verursacht die Wallbox selbst Ladeverluste?

Der größte Teil der Verluste entsteht im Fahrzeug, im Bordladegerät und bei den Verbrauchern, die während des Ladens aktiv sind. Kabel, Verteiler und Hausinstallation tragen laut ADAC vergleichsweise wenig bei; nach DIN VDE 0100 sind in der Hausinstallation bis zu 4 Prozent zulässig.

Wie hoch sind die Ladeverluste beim PV-Überschussladen?

Beim simulierten PV-Laden mit 4,1 kW maß der ADAC 8,0 bis 12,8 Prozent. Da eingespeister Solarstrom bei neuen Anlagen derzeit höchstens 7,70 Cent pro kWh bringt, kosten diese Verluste deutlich weniger als Verluste beim Laden mit Netzstrom.

Wie lassen sich die Ladeverluste am eigenen Auto messen?

Die Energie laut Wallbox, etwa aus der Statistik der V2C Cloud-App, wird mit der geladenen Energie laut Bordcomputer oder Hersteller-App verglichen. Die Differenz, geteilt durch den Wert der Wallbox, ergibt den Verlustanteil ab dem Ladepunkt.

Wie hoch sind die Ladeverluste beim Schnellladen?

Beim DC-Schnellladen beziffert der ADAC die Verluste auf insgesamt 5 bis 15 Prozent: durchschnittlich 3 Prozent bei der Umwandlung in der Ladesäule und 2 bis 8 Prozent für das Heizen der Batterie. Mit vorkonditionierter Batterie lagen die Verluste im Fahrzeug bei 1 bis 6 Prozent.

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