Ob eine Wallbox mit dem Wechselrichter kompatibel ist, entscheidet die Datenschnittstelle: Die Wallbox muss Erzeugung und Hausverbrauch in Echtzeit vom Wechselrichter abrufen können, entweder über das Heimnetz per Modbus TCP oder über ein RS485-Datenkabel. Für Trydan dokumentiert V2C die direkte Anbindung an Wechselrichter von 19 Herstellern, von SMA, Fronius und Huawei über Kostal, Sungrow und SolarEdge bis zu Deye, Enphase und Growatt.
Die Übersicht zeigt für jede Marke die unterstützten Serien, die Verbindungsart und die Stellen, an denen die Einrichtung in der Praxis scheitern kann. Fehlt die eigene Marke, misst ein Zähler den Überschuss am Hausanschluss. Die ControlBox mit Stromzange gehört bei Trydan zum Lieferumfang.
Das Wichtigste in Kürze
- V2C dokumentiert für Trydan eine direkte Anbindung an Wechselrichter von 19 Herstellern, jeweils mit eigener Anleitung im Support-Bereich (Stand Oktober 2026).
- Die meisten Marken kommunizieren per Modbus TCP über WLAN oder LAN, Solis und Growatt ausschließlich über ein RS485-Kabel.
- Über die Kompatibilität entscheiden Serie und Firmware: GoodWe ET und EH laufen noch in der Versuchsphase, SolaX setzt eine bestimmte Firmware des Pocket WiFi voraus.
- Bei Anlagen mit Batteriespeicher empfiehlt V2C die direkte Verbindung zum Wechselrichter, Strom aus dem Speicher ins Auto laden ist bisher mit Huawei, Sigenergy, Solis, Sungrow und Deye möglich.
- Für alle übrigen Anlagen misst ein kompatibler Zähler den Überschuss, die ControlBox mit einer Stromzange ist bei Trydan enthalten, bei dreiphasigem Hausanschluss kommen zwei Zangen hinzu.
Inhaltsübersicht
- 1 Wann eine Wallbox mit dem Wechselrichter kompatibel ist
- 2 Kompatibilitätsliste: Diese Wechselrichter lassen sich direkt mit Trydan verbinden
- 3 Wallbox mit Wechselrichter verbinden: Heimnetz oder RS485-Kabel
- 4 Welche Wallbox passt zu meinem Wechselrichter? Serie, Firmware und Zähler prüfen
- 5 So wird Trydan in der V2C-App mit dem Wechselrichter gekoppelt
- 6 Mit Hausspeicher: Ladepriorität und Speichernutzung
- 7 Wechselrichter nicht in der Liste: Überschussladen über Zähler und Stromzange
- 8 Kurz gesagt
- 9 FAQs
Wann eine Wallbox mit dem Wechselrichter kompatibel ist
Kompatibel ist eine Wallbox, wenn sie die Leistungsdaten der PV-Anlage laufend vom Wechselrichter abrufen kann. Aus drei Werten berechnet sie den Überschuss: der aktuellen Erzeugung, dem Verbrauch im Haus und dem Strom, der gerade ins Netz fließt oder aus dem Netz kommt.
Erst mit diesen Werten wird aus einer Ladestation eine Wallbox für PV-Überschussladen. Die Wallbox erhöht den Ladestrom, sobald die Anlage mehr erzeugt, als im Haus gebraucht wird, und senkt ihn wieder, wenn eine Wolke durchzieht oder die Waschmaschine anläuft. Trydan regelt dafür stufenlos zwischen 6 und 32 Ampere pro Phase. Eine Wallbox ohne Datenverbindung lädt mit fester Leistung, gleich ob der Strom gerade vom Dach oder aus dem Netz kommt. Wie Wallbox und PV-Anlage grundsätzlich zusammenspielen und welche Komponenten dafür nötig sind, erklärt der Leitfaden Wallbox mit PV-Anlage verbinden.

Für den Datenaustausch gibt es zwei Wege: die direkte Verbindung zum Wechselrichter oder einen separaten Zähler am Hausanschluss. Welcher davon passt, hängt von Marke, Serie und Batteriespeicher ab.
Kompatibilitätsliste: Diese Wechselrichter lassen sich direkt mit Trydan verbinden
V2C dokumentiert für Trydan die direkte Anbindung an Wechselrichter von 19 Herstellern. Ein Klick auf die Marke zeigt die Serien und Geräte aus der jeweiligen Anleitung, die Verbindungsart und den Weg zur Einrichtung: Für elf Marken gibt es einen eigenen Beitrag Schritt für Schritt, für die übrigen die Anleitung im Support-Bereich. Die Farbe des Punkts steht für die Verbindungsart.
Huawei
Serien und Geräte laut V2C: SUN2000-Serie, EMMA
Verbindung: Modbus TCP im Heimnetz
SMA
Kostal
Serien und Geräte laut V2C: PIKO, Anlagen mit KSEM
Verbindung: Heimnetz: PIKO per HTTP, KSEM per Modbus TCP
Fronius
SolarEdge
Serien und Geräte laut V2C: Wechselrichter mit Smartmeter
Verbindung: Modbus TCP, Port 1502
Sungrow
Serien und Geräte laut V2C: Modelle mit LAN-Port oder WiNet-S-Modul
Verbindung: Modbus TCP, Port 502
GoodWe
Serien und Geräte laut V2C: ES, EM, BP; ET, EH, BT, BH in der Versuchsphase
Verbindung: WLAN im Heimnetz
Victron
Serien und Geräte laut V2C: Systeme mit Cerbo GX
Verbindung: Modbus TCP über den Cerbo GX
Solis
Serien und Geräte laut V2C: gesamte Produktpalette
Verbindung: RS485-Kabel
Sigenergy
Serien und Geräte laut V2C: Sigenergy-Wechselrichter, auch im SigenStor
Verbindung: Modbus TCP über WLAN
Growatt
Serien und Geräte laut V2C: Modelle mit SYS-COM-Port
Verbindung: RS485-Kabel
Deye / Turbo Energy
Serien und Geräte laut V2C: SUN-Modelle laut Modelltabelle im Support
Verbindung: RS485-Kabel oder WLAN über Solarman-Dongle
Enphase
Serien und Geräte laut V2C: Mikrowechselrichter mit IQ Gateway (Envoy)
Verbindung: WLAN über das IQ Gateway
SolaX
Serien und Geräte laut V2C: Modelle mit Pocket WiFi V2, etwa X1-Hybrid G4
Verbindung: WLAN im Heimnetz
ZCS Azzurro
Serien und Geräte laut V2C: HYD, Serie 3000 bis 6000, ein- und dreiphasig
Verbindung: RS485-Kabel oder WLAN über Solarman-Dongle
Sofar
Serien und Geräte laut V2C: HYD, Serie 3000 bis 6000, ein- und dreiphasig
Verbindung: RS485-Kabel oder WLAN über Solarman-Dongle
Ingeteam
Serien und Geräte laut V2C: Ingeteam-Solarwechselrichter
Verbindung: Modbus TCP im Heimnetz
SAJ
Serien und Geräte laut V2C: Modelle mit und ohne Batterie
Verbindung: WLAN oder Kabel zum Chint-Zähler der Anlage
Greenheiss
Serien und Geräte laut V2C: Hybridmodelle und Modelle ohne Batterie
Verbindung: WLAN oder Kabel zum Zähler der Anlage
Grundlage sind die Integrationsanleitungen im Support-Bereich von V2C, Stand Oktober 2026. Die Anleitung für Sofar liegt bisher nur auf Englisch vor. Die Liste wächst: Hersteller ohne Anbindung lassen sich über ein Formular im Support-Bereich vorschlagen, die am häufigsten angefragten Wechselrichter prüft V2C für künftige Integrationen.
Wallbox mit Wechselrichter verbinden: Heimnetz oder RS485-Kabel
Bei zwölf der 19 Hersteller läuft die Anbindung ausschließlich über das Heimnetz, bei zwei nur per Kabel, bei drei auf beiden Wegen und bei zwei wahlweise per WLAN oder über den Zähler der Anlage.
So verbinden sich 19 Wechselrichter-Marken mit Trydan
Anzahl der Hersteller je Verbindungsart laut den Integrationsanleitungen von V2C, Stand Oktober 2026
- 12Heimnetz (WLAN oder LAN)
- 3RS485-Kabel oder Heimnetz
- 2nur RS485-Kabel
- 2WLAN oder Zähler der Anlage
Bei der Verbindung über das Heimnetz tauschen Wallbox und Wechselrichter ihre Daten meist über Modbus TCP aus, ein offenes Protokoll aus der Industrie. Beide Geräte sind mit demselben Netzwerk verbunden, und die Wallbox fragt die Werte über die IP-Adresse des Wechselrichters ab. Eine zusätzliche Leitung entfällt, dafür braucht der Montageort einen stabilen WLAN-Empfang. V2C rät in den meisten WLAN-Anleitungen von WLAN-Repeatern und Mesh-Netzen ab, weil sie die Verbindung stören können. Eine feste IP-Adresse für den Wechselrichter im Router verhindert, dass die Kopplung nach einem Neustart abreißt. Trennt der Router die Funkbänder, sollten beide Geräte im selben Band arbeiten, am sichersten im 2,4-GHz-Netz, das manche Wechselrichter wie Fronius ausschließlich nutzen.
Zwei Marken weichen vom Standard ab: Kostal PIKO liefert seine Messwerte per HTTP-Abfrage im Heimnetz, und bei Enphase greift Trydan über das IQ Gateway auf die Daten zu.
Wer die Wallbox per Kabel an den Wechselrichter anschließen möchte, nutzt Modbus RTU über RS485. Ein Netzwerkkabel führt vom Kommunikationsanschluss des Wechselrichters zum RS485-Eingang von Trydan, belegt werden zwei Adern. Router-Neustarts und schwaches WLAN in der Garage beeinträchtigen diese Verbindung nicht, deshalb empfiehlt V2C bei Deye, ZCS Azzurro und Sofar das Kabel. Für deren WLAN-Variante ist ein Solarman-Dongle am Wechselrichter nötig. Der Aufwand liegt in der Leitung selbst: Liegen Wechselrichter und Wallbox weit auseinander, plant der Elektrofachbetrieb die Datenleitung am besten gleich bei der Montage mit.
Welche Wallbox passt zu meinem Wechselrichter? Serie, Firmware und Zähler prüfen
Innerhalb einer Marke entscheiden Serie, Firmware und Zubehör darüber, ob die direkte Anbindung funktioniert. Fünf Punkte lassen sich vor dem Kauf klären:
✅ Vor dem Kauf prüfen
- Typenschild: Hersteller, Serie und vollständige Modellbezeichnung, bei Deye etwa SUN-12K-SG04LP3-EU
- Firmware: Wechselrichter und Kommunikationsmodul auf aktuellem Stand, bei SolaX das Pocket WiFi V2 ausdrücklich nicht über v2.0.33.20 hinaus
- Smartmeter oder Leistungsmessgerät für den Netzbezug: bei Huawei und SolarEdge Voraussetzung
- Netzwerk: stabiler WLAN-Empfang am Montageort und eine feste IP-Adresse für den Wechselrichter
- Batteriespeicher: direkte Verbindung zum Wechselrichter, falls Trydan den Speicher nutzen soll
Einige Marken haben Besonderheiten, die in keiner allgemeinen Herstellerliste auftauchen. Bei GoodWe unterstützt Trydan die Serien ES, EM und BP, während sich ET, EH, BT und BH laut V2C noch in der Versuchsphase befinden. SolaX lässt sich nur über ein Pocket WiFi V2 mit einer Firmware unterhalb von v2.0.33.20 anbinden, auf das Modul wird dafür eine Firmware aufgespielt, die V2C in der Anleitung bereitstellt. Ein Downgrade neuerer Versionen ist nicht möglich, dann läuft die Messung über einen verkabelten Zähler.

V2C beschreibt die Victron-Anbindung ausdrücklich für den Cerbo GX, bei anderen GX-Geräten hilft eine kurze Rückfrage beim Support. Bei Anbindung über den Kostal KSEM zeigt die App keine PV-Erzeugung an, die Lademodi arbeiten trotzdem wie gewohnt. Und für das Solis-Hybridmodell S6-EH1P6K-L-PLUS gilt eine eigene Pinbelegung, alle übrigen Solis-Geräte folgen dem allgemeinen Verfahren.
Bei Sungrow hängt der Weg ins Heimnetz vom Gerät ab: Modelle mit LAN-Anschluss werden per LAN-Kabel mit dem Router verbunden, Geräte ohne LAN-Port brauchen das WiNet-S-Modul am Anschluss COM1.
So wird Trydan in der V2C-App mit dem Wechselrichter gekoppelt
Die Kopplung erfolgt in der V2C Cloud-App unter „Dynamische Leistungssteuerung“, sobald am Wechselrichter die Schnittstelle freigeschaltet ist.
Trydan mit dem Wechselrichter koppeln
Ablauf bei den meisten Marken, Huawei EMMA und Kostal KSEM werden als Zähler eingerichtet
- 1Am WechselrichterSchnittstelle freischalten: Modbus TCP aktivieren oder das RS485-Kabel anschließen
- 2Im RouterBei Netzwerkverbindung die IP-Adresse des Wechselrichters notieren und fest vergeben
- 3In der V2C-AppLadestation wählen, dann Einstellungen und „Dynamische Leistungssteuerung“
- 4Gerät auswählenGerätetyp je nach Marke „Wechselrichter“ oder „Zähler“, dazu Hersteller und bei Netzwerkverbindung die IP
- 5SpeichernAnlagenkonfiguration wählen, speichern und das Ladeprofil festlegen
Die Vorbereitung am Wechselrichter unterscheidet sich je Marke. Bei SMA wird der Modbus-TCP-Server in der Weboberfläche des Wechselrichters aktiviert, bei SolarEdge einmalig im lokalen Portal unter 172.16.0.1, bei Sigenergy in der mySigen-App und bei Victron auf dem Cerbo GX. Für Kabelverbindungen müssen die Kommunikationsparameter stimmen, bei Growatt etwa COM-Adresse 1, 9600 Baud und 8N1.
Nach dem Speichern legt das Ladeprofil fest, wie Trydan den Solarstrom nutzt. „Exklusive Photovoltaik“ lädt ausschließlich mit Überschuss, „Photovoltaik + Minimale Leistung“ ergänzt eine feste Mindestleistung aus dem Netz, und „Netz + Photovoltaik“ kombiniert beide Quellen. Im reinen PV-Betrieb startet die Ladung ab rund 1,4 kW Überschuss bei einphasigem und ab rund 4,1 kW bei dreiphasigem Anschluss, entsprechend dem Mindestladestrom von 6 Ampere.
Fließt während des Ladens weiter Strom ins Netz, kann das normal sein: Der Überschuss liegt dann unter dieser Startschwelle oder über der Ladeleistung des Autos, oder der Heimspeicher hat Vorrang. Bleibt der Überschuss dauerhaft ungenutzt, sollten zuerst die Anlagenkonfiguration und der Firmwarestand von Wechselrichter und Wallbox geprüft werden.
Empfohlene Artikel
Bei V2C werden leistungsstarke Ladestationen für Elektroautos in Europa entwickelt und hergestellt, und es wird über die neuesten Entwicklungen der Elektromobilität informiert.
Mit Hausspeicher: Ladepriorität und Speichernutzung
Bei Anlagen mit Batteriespeicher regeln zwei Funktionen von Trydan, wohin der Solarstrom fließt: die Ladepriorität zwischen Auto und Heimspeicher und die Freigabe des Speichers für das Laden des Autos.
Seit Firmware 2.5.1 legt Trydan im Modus „Exklusive Photovoltaik“ fest, ob der Überschuss zuerst ins Auto fließt („Priorität Auto“) oder zuerst in den Heimspeicher („Priorität Zuhause“). Diese Ladepriorität arbeitet laut V2C mit jedem Wechselrichter oder Zähler zusammen. Steht das Auto tagsüber beim Arbeitgeber, lädt der Speicher zuerst, steht es mittags zu Hause, erhält das Auto den Vorrang. Die zweite Funktion geht weiter: Mit der Option „Mit Batterien“ lädt Trydan ab Firmware 2.5.0 auch Strom aus dem Heimspeicher ins Auto, in den Modi „Netz + Photovoltaik“ und „Photovoltaik + Minimale Leistung“. Diese Speichernutzung setzt die direkte Verbindung zum Wechselrichter voraus und ist bisher für Huawei, auch mit EMMA, sowie für Sigenergy, Solis, Sungrow und Deye freigegeben. Beide Funktionen brauchen die V2C-App ab Version 3.2.3.
Für Hybridanlagen rät V2C in der Übersicht zur PV-Integration grundsätzlich zur direkten Verbindung. Bei Anlagen ohne Speicher ist sie nicht zwingend nötig, für die Überschussregelung genügt dann die Messung am Hausanschluss. Welche Einstellungen im Detail zur Verfügung stehen, beschreibt der Beitrag Trydan und Heimspeicher. Wann sich die Kombination aus Speicher, PV-Anlage und Wallbox wirtschaftlich lohnt, zeigen die Beiträge Wallbox mit Speicher und E-Auto mit Batteriespeicher laden.
Wechselrichter nicht in der Liste: Überschussladen über Zähler und Stromzange
Fehlt der eigene Wechselrichter in der Liste, misst ein Zähler am Hausanschluss den Überschuss, und PV-Überschussladen funktioniert trotzdem. Die Wallbox liest dann den Energiefluss am Netzanschluss aus und regelt den Ladestrom nach demselben Prinzip.
Bei Trydan gehört die V2C ControlBox mit einer Stromzange zum Lieferumfang, bei dreiphasigem Hausanschluss werden drei Zangen benötigt, eine pro Phase. Alternativ liest Trydan kompatible Zähler aus: per WLAN von Shelly, Wibeee und HomeWizard P1, per Kabel von Carlo Gavazzi, Chint, Eastron und Phoenix Contact. Manche Wechselrichter bringen einen dieser Zähler bereits mit, dann ist kein weiteres Gerät nötig. Wie die Stromzange angeschlossen wird und für welche Anlagen sie sich eignet, erklärt der Beitrag Wallbox mit Stromzange.
Passt Trydan zu deinem Wechselrichter?
Steht dein Wechselrichter in der Liste, ist aber die Serie unklar, oder fehlt deine Marke ganz? Anhand deines Wechselrichter-Modells, deines E-Autos und deiner Postleitzahl prüft unser Team für Deutschland, wie Trydan an deine Anlage angebunden wird, und meldet sich mit einer Einschätzung bei dir.
Kurz gesagt
Eine Wallbox ist mit dem Wechselrichter kompatibel, wenn sie dessen Messwerte über Modbus TCP, RS485 oder eine vergleichbare Schnittstelle abrufen kann. Trydan verbindet sich laut V2C direkt mit Wechselrichtern von 19 Herstellern, für alle übrigen Anlagen misst die mitgelieferte ControlBox mit Stromzange den Überschuss. Wie die PV-Anlage insgesamt mit der Wallbox zusammenarbeitet, zeigt der Leitfaden Wallbox mit PV-Anlage verbinden.
FAQs
Kompatibel sind Wallboxen, die Erzeugung und Hausverbrauch über ein offenes Protokoll wie Modbus TCP oder Modbus RTU (RS485) vom Wechselrichter abrufen. Trydan von V2C verbindet sich laut Herstellerangaben direkt mit Wechselrichtern von 19 Marken, darunter SMA, Fronius, Huawei, Kostal, Sungrow, SolarEdge, GoodWe und Victron.
Für Trydan dokumentiert V2C die direkte Anbindung an Wechselrichter von Huawei, SMA, Kostal, Fronius, SolarEdge, Sungrow, GoodWe, Victron, Solis, Sigenergy, Growatt, Deye/Turbo Energy, Enphase, SolaX, ZCS Azzurro, Sofar, Ingeteam, SAJ und Greenheiss. Welche Modelle einer Marke unterstützt werden, hängt von Serie und Firmware ab.
Passend ist eine Wallbox, die den Wechselrichter direkt auslesen kann oder den Überschuss über einen Zähler am Hausanschluss misst. Für Trydan zeigt die Kompatibilitätsliste Serie und Verbindungsart je Marke. Steht der eigene Wechselrichter nicht darauf, übernimmt die mitgelieferte ControlBox mit Stromzange die Messung, bei dreiphasigem Hausanschluss mit zwei zusätzlichen Zangen.
Ja. Bei kompatiblen Modellen wird die vorhandene Schnittstelle freigeschaltet, etwa der Modbus-TCP-Server, oder ein RS485-Datenkabel zur Wallbox verlegt. Ein Austausch des Wechselrichters ist dafür in der Regel unnötig. Bei älteren Geräten ohne passende Schnittstelle misst ein Zähler am Hausanschluss den Überschuss.
Dann misst ein Zähler am Hausanschluss den Energiefluss. Trydan nutzt dafür die mitgelieferte ControlBox mit Stromzange oder kompatible Zähler von Shelly, Wibeee, HomeWizard, Carlo Gavazzi, Chint, Eastron und Phoenix Contact. PV-Überschussladen funktioniert damit in allen Lademodi. Strom aus einem Heimspeicher ins Auto laden setzt dagegen die direkte Verbindung zum Wechselrichter voraus.
Mehrere Wechselrichterhersteller bieten eigene Wallboxen an, die auf das hauseigene System abgestimmt sind. Herstellerübergreifende Wallboxen wie Trydan unterstützen viele Marken über offene Protokolle wie Modbus TCP und Modbus RTU. Das lässt Spielraum, wenn der Wechselrichter später getauscht oder die Anlage erweitert wird.
V2C empfiehlt bei Anlagen mit Speicher die direkte Verbindung. Die Ladepriorität zwischen Auto und Heimspeicher arbeitet ab Firmware 2.5.1 mit jedem Wechselrichter oder Zähler. Soll Trydan auch Strom aus dem Heimspeicher ins Auto laden, ist die direkte Verbindung Voraussetzung, freigegeben ist das bisher für Huawei, Sigenergy, Solis, Sungrow und Deye.
Drei, eine pro Phase. Im Lieferumfang von Trydan ist die V2C ControlBox mit einer Stromzange enthalten. Bei dreiphasigem Hausanschluss kommen zwei weitere Zangen hinzu.
Bei Modbus TCP und RS485 tauschen Wechselrichter und Trydan die Messwerte direkt im lokalen Netz oder über das Datenkabel aus. Bei der Netzwerkvariante müssen beide Geräte im selben Netzwerk erreichbar sein. Bei Enphase werden zusätzlich die Zugangsdaten des Enphase-Kontos hinterlegt.